May 2013
2 posts
May 19th
1 note
Dich hab ich mir ausgesucht. Gesucht nicht wirklich. Doch gefunden sehr wohl. Behalten werde ich dich für immer. Vielleicht nicht immer so wie jetzt. Vielleicht nicht so wie morgen oder gestern. Vielleicht ganz gleich oder auch ganz anders. Einfach so bei mir. Um mich herum. In mir.
May 3rd
10 notes
April 2013
5 posts
Der Schnee ist dem Regen gewichen und dazwischen gab es einen Regenbogen.
Apr 28th
2 notes
Ich hab ein Lied entdeckt. Die ersten Töne der Gitarre.  Mein Blick wird leer.  Der Gesang. Der Text. Ich höre auf zu schreiben. Höre auf zu atmen. Schliesse die Augen. Und das Lied hat mich entdeckt.
Apr 21st
5 notes
Ich möchte so viel, doch hab vergessen was.
Apr 20th
6 notes
5 tags
U-Bahn
Gelangweilt sitzen sie in der U-Bahn. Beide starren aus dem Fenster. Immer wieder versichern sie sich an welcher Haltestelle sie genau aussteigen müssen. Die U-Bahn hält an. Times Square. Kurz bevor die Tür schliesst, springen zwei junge Männer in die U-Bahn. Mit ihren Caps und den weiten Hosen suchen sie sich einen geeigneten Platz. Der eine zieht sein Shirt aus und plötzlich erklingt laute...
Apr 20th
5 notes
Ich fahre im Zug dahin. Dahin. Ich blicke ins Fenster, dort sehe ich mich. Wer bist du? Du, mit Grübchen im Kinn. Verrätst du’s mir? Verrätst du dich?
Apr 9th
2 notes
March 2013
6 posts
“So nennt man  Liebe ein Gefängnis, aus dem man nicht entweichen möchte.” —Niklas Luhmann
Mar 31st
5 notes
Nichts ist genug. Alles ist zu viel. Was man will, weiss man nicht. Was man nicht will, weiss man nicht. Aber man weiss es ist nicht genug und viel zu viel.
Mar 14th
10 notes
Mit Worten zeichnen.
Mar 12th
11 notes
Um wen es geht, wenn ich sage, es geht um mich, das ist die Frage.
Mar 11th
12 notes
fünf Minuten
Fünf Minuten musst du noch gehen, bist du bei mir bist. Bald kommst du an. Aber ich halt es nicht aus, kann nicht warten bis dann. Ich komm dich holen den kurzen Weg, ich hab dich vermisst. Und es sind fünf Minuten, die für mich die Welt bedeuten.
Mar 6th
5 notes
Ich kaue den Kaugummi und der Kaugummi kaut mich.
Mar 4th
6 notes
February 2013
7 posts
Der kleine Prinz
Der kleine Prinz am Rande der Geduld kramt in seiner Hosentasche. Mit seinen Fingern stösst und stösst er am feinen, seidenen Stoff an. Sein Glückspilz ist nicht hier. Der suchende Blick des kleinen Prinzen spaziert über den Rand hinaus. „Wo ist nur mein Glückspilz?” Schon viele Jahre ist der Prinz geduldig am Warten. Doch wahrscheinlich ist sein Glückspilz schon lange über alle Rande...
Feb 27th
3 notes
Es ist diese Stille, die mich stets aus meinen Träumen reisst.
Feb 24th
15 notes
Aus dem Leben vom Gold im Glas
Die Reise Jemand geht auf der Strasse. Bald kommt eine Kreuzung. Von links und von rechts biegt eine Strasse in die andere ein. Ampeln hat es keine. Dafür einen Baum. Jemand geht eigentlich nicht wirklich. Er wird getragen. So durch den Schnee. Ja, der Baum ist auch weiss. Und die ganzen Berge. Alles weiss. Jemand friert. Plötzlich wird er gepackt. Auf und ab, auf und ab wird er geschüttelt....
Feb 23rd
4 notes
”Zuerst macht alles keinen Sinn. Man kann nicht mehr lachen. Will nicht mehr Leben. Dann ist es plötzlich so als könne man fliegen. Die Welt ist so gut. Nichts kann passieren. Bis man wieder auf den Boden knallt. Es ist aber nicht der Boden, den du kennst. Denn diese Krankheit kennt keinen Boden, man hat nie wirklich Boden unter den Füssen. Das ist für mich die Hölle.” — aus Gespräch mit...
Feb 18th
43 notes
Ich hätte gern. Ich würde gern. Ich müsste eigentlich. Ich sollte nicht. Ich darf. Ich darf nicht. Ich kann. 
Feb 17th
14 notes
“Seit ich das Suchen müde war, erlernte ich das Finden.” — Friedrich Nietzsche
Feb 5th
104 notes
mûr
Die Tür geht langsam auf. Musik ertönt. Musik verstummt. Mit feiner Stimme begrüsst er das Publikum. „Wir sind mûr.“ Er setzt sich wieder an seinen schwarzen Flügel. Seine Kleider sind grau und sein Kopf fängt langsam an zu wippen. Sie, mit roten Hosen und schwarzen Lackschuhen zupft einen Groove auf dem Bass. Ihre Haare sind kurz, an der Seite rasiert. Langsam hebt sie ihren Kopf. Der...
Feb 2nd
4 notes
January 2013
8 posts
”Einmal in Kommunikation verstrickt, kommt man nie wieder ins Paradies der einfachen Seelen zurück.” — Niklas Luhmann
Jan 29th
8 notes
Eine Krise
Eine Krise war da. Sie hatte die Farbe Blau. Ihre Klänge waren schwer und traurig. Ihre Erscheinung, wie eine Wand. Eine blaue Wand. Und der Blick darauf rührte mich zu Tränen. 
Jan 29th
2 notes
Alles oder nichts. Sonne oder Mond. Wasser oder Feuer. 
Jan 26th
7 notes
Jetzt
Vieles wurde übersprungen. Vieles nicht angesprochen. Manches geht vergessen. Das Jetzt läuft, läuft viel zu schnell. Tage überschlagen sich. Momente vergehen, ohne zu sein. Man ist irgendwie und irgendwo, nicht zu Hause. Nicht zu Hause. Und nur langsam wird die Vergangenheit verarbeitet. Nur langsam das Jetzt verstanden.
Jan 17th
7 notes
Nichts tragend, viel sagend einfach gehen.
Jan 14th
7 notes
Menschen
Jan 6th
5 notes
Tag
Morgen. Waschen. Anziehen. Spiegel. Schokolde. Haustür. Irgendwo hin gehen. Cola. Musik. Hunger. Kochen. Essen. Arbeiten. Tumblr. Zurück kommen. Balkon. Café. Naschen. TV. Schlafen.
Jan 5th
9 notes
”Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.” — Galileo Galilei
Jan 4th
14 notes
December 2012
12 posts
Sturm
Die Tropfen knallen an die Scheibe. Der Wind pfeift. Die Bäume tanzen. Der Mensch zieht die Gardinen. Der Mond scheint. Der Weg badet. Das Blatt fliegt. Der Mensch hat Angst und der Himmel singt. 
Dec 27th
5 notes
Ich unterscheide nicht zwischen Realität und Fantasie, denn Beides ist alles und nichts.
Dec 15th
34 notes
White Squat Gallery
Langsam wird es dunkel und ich biege in die nächste Strasse ein. Weihnachtslichter schmücken die Bars, Inder räumen ihre Ware in ihren Laden. Weiter vorne stehen zwei alte braune Tonnen wie man sie aus Bildern in Amerika kennt. Daneben verweilt ein Container mit Schutt und Asche. Die Strasse ist mit einer Baustelle verkleidet. Links von mir blendet mich ein grelles helles Licht. Die White Squat...
Dec 14th
1 note
langweilig
Irgendwie langweilig immer über die Vergangenheit zu sprechen. Irgendwie langweilig nur in der Zukunft zu träumen. Irgendwie langweilig andere mehr zu mögen als sich selber. Irgendwie langweilig alle Normen zu brechen. Irgendwie langweilig immer zu Suchen. Irgendwie langweilig einfach das jetzt zu geniessen?
Dec 11th
6 notes
Schneefreude
Mit ihren nackten kleinen Händen greift sie in den Schnee. Sie lacht. Holprig geht sie weiter und bleibt nach fünf Schritten wieder stehen. Sie schaut zum Himmel und dann wieder zum Boden. Wieder greift sie in den Schnee. Verwundert schaut sie ihre Hände an. Langsam streicht sie mit ihrem Finger über die Handfläche. Dann nimmt sie die Hand hoch zu ihrem Mund und leckt sie genüsslich ab. Es...
Dec 11th
2 notes
”Was einen Anfang hat, kann kein Ende haben,denn wenn es ein Ende hat, hat es nicht existiert.” —russisches Sprichwort
Dec 11th
53 notes
Keine Ahnung was richtig ist. Was falsch ist. Wie man sich fühlen sollte, wenn man verliebt ist. Keine Ahnung zu haben. Es nicht zu benennen. Nur zu fühlen, ohne dabei von Erwartungen geleitet zu werden.
Dec 8th
2 notes
Es macht sie müde zu lesen, zu schreiben, zu malen, zu singen, zu tanzen. Müde zu stehen, zu schlafen, zu essen und trinken. Denn jeder macht es, jeder sagt es, jeder meint es sei wichtig, schön, interessant, intelligent.
Dec 7th
22 notes
Für Dich
Der erste Abend ohne dich, seit langem. Seit langem hab ich dich so gern. So gern mach ich mit dir verrückte Dinge. Verrückte Dinge, wie Eis essen wenn es draussen schneit. Draussen schneit es und ich vermisse dich. Ich vermisse dich.
Dec 7th
5 notes
Es braucht so Tage, wo man Sachen macht, die man gar nicht kann, aber so tut als würde man es können.
Dec 7th
22 notes
Ich mag leise Töne lieber als laute.
Dec 2nd
16 notes
weisse Strasse
Er geht auf der weissen Strasse. Auf dem Kopf trägt er eine schwarze Mütze. Sie ist gestrickt. Darunter kommen seine braunen Haare zum Vorschein. Seine Nase ist gerümpft und seine Lippen spröde. Es ist kalt an diesem Tag. Er reibt seine Hände aneinander. An der rechten Hand trägt er einen Ring. Er schaut auf seine kalten Hände. Versucht sie mit seinem Atem zu wärmen. Noch einmal reiben. Dann ballt...
Dec 2nd
1 note
November 2012
11 posts
Gelegenheit
Wie oft geht man durch die Strassen. Trifft auf Menschen. Menschen, die man nicht kennt. Menschen, die man flüchtig grüsst. Menschen, mit denen man ein paar Worte wechselt. Menschen, die man mag. Menschen mit Hut. Menschen mit Poloshirt. Menschen mit Rock. Menschen mit Brillen. Und immer häufiger, Menschen mit Schnauz. Dabei gefällt das eine, das andere nicht. Diese vielen Begegnungen, diese...
Nov 26th
2 notes
Sag mir einen Grund, warum Zwei plus Zwei nicht Fünf geben soll.
Nov 24th
40 notes
schreiben
Es ist schön zu schreiben. Zu schreiben als würde man singen, musizieren. Man beginnt langsam, man wird lauter. Schreibt viel, explodiert. Ist in Exstase und plötzlich aus dem nichts, ist man fertig. Man spürt das es fertig sein muss. Und manchmal da bleibt man ruhig, die ganze Zeit. Wagt es erst zum Schluss zu atmen. 
Nov 22nd
24 notes
”Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind.” — Albert Schweitzer
Nov 21st
50 notes
Moment
Laut singen. Tanzen. Sich im Spiegel mit Grimassen zum Lachen bringen. Zufrieden sein. Das hier und jetzt geniessen. Auf eine gute weise Vermissen. Das Lieblingsbuch aufschlagen. Auf dem Bett herumspringen. Sich verkleiden und vor dem Spiegel posieren. Sich einfach mögen. Sich gern haben. Sich schön finden. Es gibt sie wirklich, diese Momente. Diese leichten Momente die sich anfühlen wie zu...
Nov 20th
4 notes
Sinn
Es sieht lustig aus, wie sich so Teile, so Buchstaben aneinander reihen und jeder erwartet das es einen Sinn macht. Aber es macht nie einen Sinn. Nur weil wir gelernt haben was einen Sinn geben soll und was nicht, gibt es diesen Sinn noch lange nicht. So wie es diese aneinandergereihten Wörter nicht gibt. So wie es diese Buchstaben nicht gibt. Aber sie sind trotzdem interessant und schön.
Nov 20th
2 notes
Eins, Zwei, Drei, Vier, Fünf, Sechs, Sieben, Acht, Neun, Zehn - Das kindliche Erfolgsgefühl.
Nov 18th
9 notes
dreitagerot
Ich bin hier auf meinem abgefuckten Bürostuhl, lehne zurück. Meine Beine stehen auf dem Bett und mein Computer sitzt auf meinen Knien. Ich tipp mit meinen dreitagerot lackierten Fingern ein paar Wörter, denke nach. Mein Rücken hängt durch und meine dunkelgraue Kapuze verdeckt mein Gesicht. Ich lächle. Mir geht es gut.
Nov 18th
6 notes
lang
Die Tage waren lang. Lang und schwer. Lang und leise. Lang und dunkel. Lang und vergesslich. Dann ist sie aufgestanden und hat getanzt.
Nov 18th
10 notes
Zurück.
Nov 17th
2 notes