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Sie hat einen Traum.
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She has a dream.
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Dich hab ich mir ausgesucht. Gesucht nicht wirklich. Doch gefunden sehr wohl. Behalten werde ich dich für immer. Vielleicht nicht immer so wie jetzt. Vielleicht nicht so wie morgen oder gestern. Vielleicht ganz gleich oder auch ganz anders. Einfach so bei mir. Um mich herum. In mir.
Ich hab ein Lied entdeckt.
Die ersten Töne der Gitarre.
Mein Blick wird leer.
Der Gesang. Der Text.
Ich höre auf zu schreiben. Höre auf zu atmen. Schliesse die Augen.
Und das Lied hat mich entdeckt.
Gelangweilt sitzen sie in der U-Bahn. Beide starren aus dem Fenster. Immer wieder versichern sie sich an welcher Haltestelle sie genau aussteigen müssen. Die U-Bahn hält an. Times Square. Kurz bevor die Tür schliesst, springen zwei junge Männer in die U-Bahn. Mit ihren Caps und den weiten Hosen suchen sie sich einen geeigneten Platz. Der eine zieht sein Shirt aus und plötzlich erklingt laute Musik. Die beiden fangen an zu Tanzen. Die Leute sehen ihnen gespannt zu. Alle beginnen zu klatschen und die Show beginnt. Die Touristen, überwältigt von der spontanen Tanzeinlage und von der begeisterten Menschenmassen, beobachten das Geschehen mit grosser Freude. Dabei fällt ihnen nicht auf, dass sie gerade an derjenigen Haltestelle vorbeigefahren sind an welcher sie schon lange geplant haben auszusteigen.
Ich fahre im Zug dahin. Dahin.
Ich blicke ins Fenster, dort sehe ich mich.
Wer bist du? Du, mit Grübchen im Kinn.
Verrätst du’s mir? Verrätst du dich?
Nichts ist genug.
Alles ist zu viel.
Was man will, weiss man nicht.
Was man nicht will, weiss man nicht.
Aber man weiss es ist nicht genug und viel zu viel.
Fünf Minuten musst du noch gehen, bist du bei mir bist. Bald kommst du an. Aber ich halt es nicht aus, kann nicht warten bis dann. Ich komm dich holen den kurzen Weg, ich hab dich vermisst. Und es sind fünf Minuten, die für mich die Welt bedeuten.
Der kleine Prinz am Rande der Geduld kramt in seiner Hosentasche. Mit seinen Fingern stösst und stösst er am feinen, seidenen Stoff an. Sein Glückspilz ist nicht hier. Der suchende Blick des kleinen Prinzen spaziert über den Rand hinaus. „Wo ist nur mein Glückspilz?” Schon viele Jahre ist der Prinz geduldig am Warten. Doch wahrscheinlich ist sein Glückspilz schon lange über alle Rande hinaus gesprungen, vorbei am Rande der Lust, vorbei am Rande der Freude, vorbei am Rande der Liebe, vorbei am Rande der Kraft, angekommen am Rande des Mutes.
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