Your web-browser is very outdated, and as such, this website may not display properly. Please consider upgrading to a modern, faster and more secure browser. Click here to do so.

Das eine Leben

Schreiberei von Aurelia Elia.

Twitter. Instagram. Das eine Bild. Fragen und Klagen.

Jul 22 '14

Das Leben hat mich vergessen.

18 notes

Jul 21 '14

Regen

Nicht umsonst bin ich jetzt so weit gelaufen. Nicht umsonst habe ich die Regentropfen zwischen meine Schuhsohlen und den heissen Asphalt gepresst und bin gegangen, obwohl es regnete. Zuvor hatte die Sonne noch gestrahlt. Dann, als ich los lief, ergraute sie und verschwand im Wolkenmeer. Der heisse Asphalt  unter meinen Füssen ist das einzige was von ihr übrig geblieben ist. Ich kann ihn riechen, den Sommerboden. Und ich gehe immer weiter in der Hoffnung es sei nicht umsonst. In der Hoffnung etwas zu finden, was ich jetzt noch nicht kenne aber hoffentlich finden werde, während ich die Regentropfen mit meinen Schuhsohlen auf den heissen Asphalt presse.

32 notes

May 28 '14

Das Schreiben kann man nicht erzwingen. Gefühle auch nicht.

60 notes

May 25 '14

Du

Du sagst, ich halte mich zu sehr an der Liebe fest? Du sagst, ich soll mich auf die Realität konzentrieren? Aber liebes Du, kannst du mir sagen was die Realität ist? Du hältst dich am Leben fest, am Haus in dem du wohnst, an deiner Arbeit, an der Natur, an einem Baum? Doch was ist das, dieser Baum? Diese Natur? Diese Arbeit? Dieses Haus? Dieses Leben? Es sind bloß Begriffe um die Welt zu beschreiben. Begriffe die dir Sicherheit vorspielen. Also lass mich doch. Lass mich doch die Welt mit dem Wort Liebe beschreiben.

20 notes

May 12 '14

Ohne Handy auf dem Klo ist wie Kino ohne Popcorn.

104 notes

Apr 24 '14

Danke, dass du meine Wolken ein bisschen lila machst.

69 notes

Apr 23 '14

Aufschrei

Ich bin die Treppe heruntergefallen. Kopf aufgeschlagen. Blutlache auf dem Teppich. Aufschrei der Katze. Aufschrei der Mutter. Zuckende Beine. Keine Stille, der Herzschlag pocht. Ob ich sterben werde? Meine Augen sehen nichts. Meine Ohren dröhnen. Es dröhnt. Die Welt dröhnt. Und ich lecke das Blut vom Boden. Der Boden dreht sich, dreht sich von mir weg. Die Katze und die Mutter rennen im Kreise, im Gegenuhrzeigersinn, bis das Licht angeht. Bis das Licht angeht und hell wird. Bis das Licht angeht und hell wird. So hell wird, dass ich wieder sehe. Sehe, wie ich im Blut liege und die Katze und die Mutter um meinen zuckenden Körper im Kreise rennen, tanzen, bis ich sterbe. 

(Text zur Musik: http://aulmusic.bandcamp.com/track/love-me-or-leave-me)

23 notes

Apr 22 '14

daseineleben:

”Weisst du was komisch ist? Mein Playmobil Männchen lacht immer. Auch wenn es hinfällt. Oder wenn ich ihm den Kopf abreiße. Voll komisch.”

— Kleines Mädchen im Zug, im Gespräch mit ihrem Bruder

Ein Post für immer. 

1,123 notes (via daseineleben)

Apr 8 '14

Ja, ich will

Mit ihm will ich über die Wiesen rennen. Im Regen tanzen. Berge besteigen. Die vorbei ziehenden Wolken deuten. Nackt im See baden. Nachts im finsteren Wald spazieren. Mit dem Schatten spielen. Einen Loli teilen. Ja, mit ihm will ich eigentlich alles machen.

40 notes

Apr 6 '14

Tourist

Hinrennen, fotografieren, wegrennen. Wegrennen um wieder irgendwo hin zu rennen, zu fotografieren und wieder weg zu rennen.

9 notes

Apr 3 '14

Das Boot

Das Boot wippt auf den Wellen. Der Wind trägt es hinaus auf das Meer. Welle um Welle zieht vorbei. Das Boot wippt auf blauem Grund der Nacht entgegen. Hin zur endlos schwarzen Wand. Der Kapitän zieht an seiner Zigarette. Die Wellen schweigen sich an. Es ist ruhig. Nur die Sterne, ganz in der ferne, summen sanft eine Melodie. Das Boot wippt auf den Wellen.

(Zur Musik: http://aulmusic.bandcamp.com/track/space-shuttle)

5 notes

Mar 18 '14

suchend

Er sitzt auf dem Steinboden, auf dem Steinboden der Strasse. Er liest ein Buch, ein Buch über die Macht der Liebe. Er kaut an seinen Fingern, an seinem Daumen der rechten Hand. Seine Beine hat er gekreuzt, dass linke Bein über dem rechten. Er liest ihm Buch, ganz vertieft und nervös. Sein Daumen kriegt es zu spüren, sonst ist alles ruhig. Gierig liest er weiter, weiter über die zwei verliebten Menschen. Immer weiter. So, als würde er nach der einen Antwort suchen, die er einfach nicht finden kann. Und niemals finden wird. 

22 notes

Mar 9 '14

Was machst du hier? Dich lieben.

47 notes

Mar 5 '14

"Wir wünschen uns die Trauben, können sie aber nicht erreichen, also ändern wir die Wahrnehmung der Trauben und murmeln: Sie sind noch zu grün."

— Jean-Paul Sartre

24 notes

Feb 25 '14

Weisst du was!? Du kannst mich mal, einfach mal in den Arm nehmen. Ja, das wäre schön.

34 notes