Your web-browser is very outdated, and as such, this website may not display properly. Please consider upgrading to a modern, faster and more secure browser. Click here to do so.

Das eine Leben

Schreiberei von Aurelia Elia.

Twitter. Instagram. Das eine Bild. Fragen und Klagen.

Apr 8 '14

Ja, ich will

Mit ihm will ich über die Wiesen rennen. Im Regen tanzen. Berge besteigen. Die vorbei ziehenden Wolken deuten. Nackt im See baden. Nachts im finsteren Wald spazieren. Mit dem Schatten spielen. Einen Loli teilen. Ja, mit ihm will ich eigentlich alles machen.

24 notes

Apr 6 '14

Tourist

Hinrennen, fotografieren, wegrennen. Wegrennen um wieder irgendwo hin zu rennen, zu fotografieren und wieder weg zu rennen.

8 notes

Apr 3 '14

Das Boot

Das Boot wippt auf den Wellen. Der Wind trägt es hinaus auf das Meer. Welle um Welle zieht vorbei. Das Boot wippt auf blauem Grund der Nacht entgegen. Hin zur endlos schwarzen Wand. Der Kapitän zieht an seiner Zigarette. Die Wellen schweigen sich an. Es ist ruhig. Nur die Sterne, ganz in der ferne, summen sanft eine Melodie. Das Boot wippt auf den Wellen.

(Zur Musik: http://aulmusic.bandcamp.com/track/space-shuttle)

5 notes

Mar 18 '14

suchend

Er sitzt auf dem Steinboden, auf dem Steinboden der Strasse. Er liest ein Buch, ein Buch über die Macht der Liebe. Er kaut an seinen Fingern, an seinem Daumen der rechten Hand. Seine Beine hat er gekreuzt, dass linke Bein über dem rechten. Er liest ihm Buch, ganz vertieft und nervös. Sein Daumen kriegt es zu spüren, sonst ist alles ruhig. Gierig liest er weiter, weiter über die zwei verliebten Menschen. Immer weiter. So, als würde er nach der einen Antwort suchen, die er einfach nicht finden kann. Und niemals finden wird. 

18 notes

Mar 9 '14

Was machst du hier? Dich lieben.

24 notes

Mar 5 '14

"Wir wünschen uns die Trauben, können sie aber nicht erreichen, also ändern wir die Wahrnehmung der Trauben und murmeln: Sie sind noch zu grün."

— Jean-Paul Sartre

17 notes

Feb 25 '14

Weisst du was!? Du kannst mich mal, einfach mal in den Arm nehmen. Ja, das wäre schön.

31 notes

Feb 23 '14

Träne

Er sitzt auf dem Bett. Er ist müde, obwohl er schon bis um zwölf geschlafen hat. Täglich plagen ihn die gleichen Gedanken. Bin ich gut genug für diese Welt? Hat es Platz für solch einen Mann wie mich? Bin ich irgendwie anders oder sind die anderen einfach anders? Bin ich eine Schande für die Männerwelt? Tränen laufen ihm über die grossen Augenringe, hinunter über seine feinen Wangenknochen, über seine roten vollen Lippen, bis seine dünnen Finger mit grünglitzernden Nägeln die Tränen wegwischen. Er würde alles dafür geben solch eine Träne zu sein. Eine Träne, die man einfach so wegwischen kann.

20 notes

Feb 22 '14

Fragen

Solche Fragen sind immer leicht zu finden. Klar fragt man sich nach dem Sinn des Lebens. Das Leben trägt diese Fragen ja auch so leicht mit sich herum. Als ob es irgendwie Sinn machen würde, solche Fragen nach Sinn zu stellen. Immer wieder die selben fragen zu fragen, ohne eine klare Antwort zu erhalten.

6 notes

Feb 19 '14

Ich mag hoch auf die weissen Berge gehen. Mag dort oben sein. Im Schnee liegen. Und schreiben. Jetzt.

3 notes

Feb 19 '14

Er trägt seine Haare offen. 

2 notes

Feb 9 '14

tanzen

Sie tanzen zusammen. Sie sind sich so nah und so unbekannt. Ein fremdes Gefühl und doch so wunderschön. Sie tanzen und tanzen. Sie schauen sich an. Ein Kribbeln fährt durch ihre Körper. Die Bewegungen werden eins. Es ist ihr letztes Lied. Sie geben sich der Musik hin. Sie geben sich einander hin. Ein Moment zum festhalten. Ein Moment zum los lassen, denn das Lied geht zu Ende und die Wege trennen sich. Es war da. Beide haben es gespürt. Es war wirklich da. Aber sie hatten Angst.

36 notes

Feb 1 '14

Wiederholungen überall.

11 notes

Jan 30 '14

Der Wind weht mir durchs Haar und wieder einmal mache ich mich auf den Weg, die Welt zu entdecken.

16 notes

Jan 27 '14

Pionier

Ich werde ein Pionier sein, ein ganz Grosser!

Rief schon mein Grossvater, den Kater streichelnd.

Bis er starb, jeden Tag derselbe Ruf.

Was schliesslich auch auf seinem Grabstein stand.

Der Geiger spielte kurz die Todeslieder.

Für eine Genesung war es nun zu spät.

Sein Testament stand auf Toilettenpapier.

Auf’m Topf hatte er stets Zeit zum Nachdenken.

Mein liebes Enkelkind du wirst es sein.

Du wirst ein Pionier sein, der Grösste, Ja!

Schau einfach nur zu meinem Kater Kurtli.

P.S: Seine Dickköpfigkeit hat er von mir.

So trug ich schnell nach Hause die vier Pfoten,

hockte mich mit Kurtli auf‘s Sofa, streichelnd.

So lebten wir zusammen, Jahr um Jahr.

Eingewachsen im grünen Pflanzenmeer.

Und die grüne Hauswand ward laut gepriesen.

Großvaters Dickköpfigkeit sei Dank. 

9 notes